Vorteile und Herausforderungen von Privatmarktanlagen
 

Vorteile und Herausforderungen von Privatmarktanlagen

Grosses Potenzial. Schwieriger Marktzugang.

 
Privatmarktanlagen stehen für Erfolg. Der Zugang zu Private Markets ist jedoch nicht einfach, und eine Investition in diese Anlageklasse ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. VP Client Solutions konzentriert sich auf die Bereitstellung von komfortablen Lösungen und eines privilegierten Zugangs, um das Potenzial von Privatmarktanlagen zu erschliessen.
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Was sind Privatmarktanlagen?

Privatmarktanlagen sind Kapitalmarktanlagen, die nicht öffentlich an einer Börse gehandelt werden. Es gibt einen Markt für die gesamte Kapitalstruktur, von besicherten Schuldtiteln bis hin zu Eigenkapital von Privatunternehmen. Privatmarktanlagen unterscheiden sich in folgenden Punkten von öffentlich gehandelten Wertpapieren:

  • Liquidität
  • Zugang zu Anlagemöglichkeiten
  • Verfügbarkeit von Informationen
  • Anzahl der Anlagemöglichkeiten
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Vorteile von Privatmarktanlagen

Privatmarktanlagen sind zu einem festen Bestandteil der Portfolios institutioneller und professioneller Anleger geworden, da sie in den folgenden Bereichen Vorteile bieten:

Rendite

In den vergangenen Jahrzehnten haben Privatmarktanlagen sowohl im Bereich des Eigenkapitals als auch im Bereich des Fremdkapitals besser abgeschnitten als öffentlich gehandelte Wertpapiere. Dies ist durch die Liquiditätsprämie und die Ausnutzung von Marktineffizienzen begründet, was in den letzten Jahren zu einem erheblichen Wachstum der Anlageklasse geführt hat. Quelle: Preqin

Diversifikation

Der Grossteil der Wirtschaft besteht aus Privatmarktanlagen, da die meisten Unternehmen und andere Finanzanlagen wie Immobilien nicht an der Börse gehandelt werden. Die Anlageklasse bietet daher Zugang zu einer breiten Palette an alternativen Risiko- und Ertragsquellen. So werden beispielsweise Unternehmen in der Wachstumsphase in der Regel nicht an einer Börse gehandelt und sind daher nicht Teil eines traditionellen Portfolios. Private-Equity-Fonds bieten die Möglichkeit, solche Anlagen in eine Allokation einzubeziehen. Die Synchronisation (Korrelation) mit den öffentlichen Märkten ist oft recht gering, wodurch unsystematische Risiken in jedem Portfolio eliminieren können.

Privatmarktanlagen im Vergleich zu öffentlichen Märkten

Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bieten die öffentlichen Anleihemärkte ein renditefreies Risiko. Für die wichtigsten Währungen liegt die gesamte Benchmark-Renditekurve entweder im negativen Bereich oder sehr niedrig. Für professionelle Anleger, die nach Instrumenten mit festverzinslichen Merkmalen suchen, können private Schuldtitel eine wertvolle Alternative darstellen.

Im Bereich des Eigenkapitals bleiben Unternehmen in der Regel länger in privater Hand. Das durchschnittliche Alter eines Unternehmens zum Zeitpunkt eines Börsengangs ist in den letzten zehn Jahren von sechs auf elf Jahre gestiegen. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Bewertung bei Börsengang erheblich gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass ein grösserer Teil der Wertschöpfung stattfindet, während das Unternehmen in privater Hand ist. Anlegern, die nur in öffentliches Eigenkapital investieren, entgeht daher eine attraktive Prämie.

Herausforderungen beim Zugang zu Privatmarktanlagen

So attraktiv Privatmarktanlagen auch sind, so schwierig kann es für Anleger sein, Zugang dazu zu erhalten. Die Marktteilnehmer sehen sich dabei oft mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, wie zum Beispiel:

Depotkonto / verwaltetes Vermögen

Um überhaupt vollen Zugang zu Privatmarktgeschäften zu erhalten, verlangen die Banken in der Regel ein Depotkonto sowie umfangreiche bei der Bank verbuchte Vermögenswerte.

Intransparente Gebührenstrukturen

Bei vielen herkömmlichen Privatmarktanlagen müssen Investoren mit intransparenten und teils erheblichen Gebührenstrukturen rechnen. Dies gilt sowohl bei direkten als auch bei kollektiven Investitionsmöglichkeiten.

Unflexibilität von standardisierten Produkten

Häufig werden Privatmarktanlagen als vorgefertigte, an bestimmte Bedingungen geknüpfte Pakete angeboten. Das bedeutet, dass der Anleger das gesamte Paket kaufen muss, um das gewünschte Produkt zu erhalten.

Mindestvolumen pro Geschäft

In der Regel sind die Mindestanlagebeträge bei Privatmarktanlagen beträchtlich, was für viele Anleger eine Einschränkung darstellt.

Unsere Lösung

Für professionelle Anleger bietet VP Client Solutions einen kuratierten modularen Zugang zu Privatmarktprodukten und Strukturierungsdienstleistungen ohne die typischen Einstiegshürden wie zum Beispiel ein Depotkonto bei der VP Bank oder ein verwaltetes Mindestvermögen.

Wir bieten Zugang zu einer breiten Palette von Produkten, die unser hauseigenes Fachwissen mit sorgfältig ausgewählten Partnerangeboten kombiniert. Dies garantiert volle Wahlmöglichkeit und die besten Lösungen für alle Teilnehmer im ORBIT-Ökosystem.

Haftungsausschluss

Die vorstehenden Informationen stellen weder eine persönliche Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Privatmarktanlagen dar, noch stellen sie eine Rechts-, Finanz-, buchhalterische oder Steuerberatung oder irgendeine Form der persönlichen Beratung dar. Privatmarktanlagen können je nach Anlageziel, Zeithorizont, Risikotoleranz, Risikokapazität, finanziellen und individuellen Umständen des Anlegers sowie aufgrund von mit der Privatmarktanlage verbundenen Verkaufsbeschränkungen ungeeignet sein. Die vorliegenden Informationen ersetzen daher nicht die individuelle Beratung durch einen Experten oder die Prüfung der produktspezifischen Unterlagen (zum Beispiel Prospekt, Informationsmemorandum, Aktionärsbindungsvertrag, Termsheet, Zeichnungsschein usw.).

Privatmarktanlagen sind spezielle, nicht standardisierte Anlageformen, die sich nicht an ein breites Publikum richten und mit zusätzlichen Risiken (zum Beispiel Liquiditäts-, Erfüllungs-, Vorleistungs- und Geschäftsrisiko des Emittenten) verbunden sind, die zu einem Totalverlust des investierten Betrags führen können. Darüber hinaus sind sie nur für Anleger bestimmt, die über ausreichende Erfahrungen, Kenntnisse und Expertise verfügen, um als «professioneller Kunde» im Sinne der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) zu gelten.»